Longevity Training
Posted in: Gesundheit
18 min Lesezeit 13. August 2025

Longevity Training

Inhaltsverzeichnis

  • Wie du mit gezieltem Training gesund und fit alt wirst
  • Warum ist gesunde Langlebigkeit so wichtig
  • Wieso ist Krafttraining der Schlüssel fürs gesunde Altern
  • Wie erhalte ich meine Beweglichkeit durch gezieltes Mobility Training
  • Neurozentriertes Training: Warum sollte ich das Gehirn mittrainieren
  • Wieso profitiert das Herz-Kreislauf-System langfristig von Ausdauertraining
  • Welche Erkrankungen lassen sich durch Longevity Training wirksam vorbeugen
  • Fazit

Wie du mit gezieltem Training gesund und fit alt wirst

Longevity Training ist ein ganzheitlicher Trainingsansatz mit einem klaren Ziel: Du sollst körperlich und geistig fit alt werden – so fit, dass du dein Leben auch mit 90 oder 100 noch aktiv und selbstbestimmt gestalten kannst. Dabei geht es nicht um kurzfristige Fitnessziele oder reine Ästhetik, sondern um echte Funktionalität, Gesundheit und Lebensqualität – heute und in Zukunft. Dass dein Körper dabei auch im Hier und Jetzt stark, beweglich und gut aussieht, ist ein willkommener Nebeneffekt.

Im Zentrum des Longevity Trainings stehen Kraft , Ausdauer , Beweglichkeit und Koordination – intelligent ergänzt durch gezielte Impulse für dein Gehirn. Denn wer langfristig leistungsfähig bleiben will, braucht mehr als Muskelmasse: Entscheidend sind ein starkes Herz-Kreislauf-System, gesunde Gelenke, gute Balance, schnelle Reaktionsfähigkeit und ein waches Gehirn.

Eine Studie aus dem Jahr 2022 zeigt: Wer Kraft- und Ausdauertraining kombiniert, kann sein Sterberisiko um bis zu 40 % senken. Zum Vergleich: Allein Krafttraining reduziert das Risiko um 21 %. Dieser kombinierte Effekt ist nicht nur messbar – sondern relevant für ein langes, gesundes Leben.

Und das Beste: Wenn du zusätzlich gezielt an deiner Beweglichkeit, Koordination und kognitiven Fitness arbeitest, schaffst du die Grundlage für ganzheitliche Gesundheit – heute und im hohen Alter.
Doch Longevity Training punktet nicht nur mit Zahlen, sondern mit Alltagstauglichkeit:

Stell dir vor, du bist 90. Wie möchtest du deinen Tag gestalten?

  • Die Enkel auf den Arm nehmen? Krafttraining erhält die nötige Muskulatur, um genau das auch später noch zu können.
  • Mit dem Sportverein auf Wandertour gehen? Ausdauertraining stärkt Herz und Lunge – für lange Strecken und stabile Energie.
  • Den Einkaufszettel im Kopf behalten? Koordinative Reize und neue Bewegungsmuster fördern nicht nur deinen Körper, sondern auch deine geistige Leistungsfähigkeit.

Und bitte – jetzt nicht wieder die Gene vorschieben. Ja, sie spielen mit. Aber sie sind nicht der Dirigent deines Alterns. Die Forschung zur Epigenetik zeigt: Bis zu 80 % des Alterungsprozesses hängen von deinem Lebensstil ab. Bewegung, Ernährung, Regeneration – das sind keine Buzzwords, sondern echte Hebel.

Warum ist gesunde Langlebigkeit so wichtig?

Lebe ich länger – oder auch besser?

Die Lebenserwartung steigt weltweit. Doch längeres Leben bedeutet nicht automatisch gesünderes Leben. Eine umfassende Analyse der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zeigt: Seit dem Jahr 2000 ist die durchschnittliche Lebenserwartung weltweit um 6,5 Jahre gestiegen – die gesunden Lebensjahre („Healthspan“) aber nur um 5,4 Jahre. Das bedeutet: Die Lücke zwischen „wie lange wir leben“ und „wie gesund wir leben“ wird immer größer.

Warum wächst die Lücke zwischen Lebenszeit und Gesundheit?

Garmany, A., & Terzic, A. (2024). Global healthspan-lifespan gaps among 183 World Health Organization member states. JAMA network open, 7(12), e2450241-e2450241.

Das Schaubild zeigt die Entwicklung des sogenannten Healthspan-Lifespan Gaps von 2000 bis 2019:

  • Im Jahr 2000 lag der Unterschied zwischen Lebenszeit und gesunder Lebenszeit weltweit bei 8,5 Jahren.
  • Bis 2019 wuchs diese Lücke auf 9,6 Jahre – ein Zuwachs von rund 13 % in nur zwei Jahrzehnten.
  • Die Linie im Schaubild macht deutlich: Obwohl wir älter werden, steigt die Zahl der Jahre, die wir krank oder pflegebedürftig verbringen.

Gerade in wohlhabenden Ländern ist diese Lücke besonders groß – und betrifft Frauen noch deutlicher als Männer.

Was bedeutet der Healthspan-Lifespan Gap für mich konkret?

Du wirst mit großer Wahrscheinlichkeit viele Jahre erleben, in denen deine Gesundheit stark eingeschränkt sein könnte – wenn du nicht gezielt gegensteuerst.
Longevity Training hilft dir dabei, genau das zu verhindern.

Wie kann ich diesen Trend umkehren?

Mit gezieltem Training kannst du nicht nur deine Lebensspanne verlängern, sondern vor allem deine gesunde Lebenszeit maximieren. Das Ziel:

  • Mehr gesunde Jahre.
  • Weniger Zeit in Krankheit oder Pflege.
  • Mehr Lebensqualität in jedem Alter.

Der bekannte Präventivmediziner Dr. Peter Attia spricht in diesem Zusammenhang von der „Marginal Decade“ – den letzten zehn Lebensjahren, in denen sich entscheidet, ob du selbstständig bleibst oder auf Hilfe angewiesen bist.

Wieso ist Krafttraining der Schlüssel fürs gesunde Altern?

Welche Vorteile bringt mir Krafttraining konkret?

Krafttraining ist weit mehr als nur Muskelaufbau. Es ist eine der wirkungsvollsten Maßnahmen, um funktionelle Fähigkeiten bis ins hohe Alter zu erhalten. Durch regelmäßiges Krafttraining kannst du:

  • Muskelmasse erhalten und aufbauen
  • deine Knochendichte steigern
  • die Insulinsensitivität verbessern
  • das Herz-Kreislauf-System unterstützen
  • dein Sturzrisiko senken und deine Alltagsfunktion sichern

Besonders im Alter entscheidet Muskelkraft darüber, ob du selbstständig bleiben kannst – etwa beim Aufstehen, Tragen oder Treppensteigen. Sie ist damit ein zentraler Schlüssel für Unabhängigkeit.

Was sagt die Wissenschaft dazu?

Die Forschung zeigt klar: Muskelmasse und Muskelkraft gehören zu den wichtigsten veränderbaren Faktoren für gesundes Altern. Besonders eindrucksvoll ist die Arbeit von Dr. William Evans und Dr. Irwin H. Rosenberg vom USDA Human Nutrition Research Center on Aging. In ihrem Buch "Biomarkers: The 10 Determinants of Aging You Can Control" stellen sie zehn biologische Marker vor, die den Alterungsprozess messbar beeinflussen – und durch gezieltes Training beeinflussbar sind.

Diese zehn Biomarker kannst du durch Training verbessern:

Lohnt sich Krafttraining auch noch im hohen Alter?

Absolut! Selbst Menschen weit jenseits des mittleren Alters können noch massiv profitieren. In Studien am USDA Human Nutrition Research Center wurden Kraftzuwächse von bis zu 200 % dokumentiert – selbst bei über 90-Jährigen.

Eine 93-jährige Teilnehmerin brachte es auf den Punkt: „Pillen schaffen nicht, was Training schafft.“

Wie erhalte ich meine Beweglichkeit durch gezieltes Mobility Training?

Was passiert mit meiner Beweglichkeit im Laufe der Jahre?

Mit zunehmendem Alter verlieren Gelenke, Sehnen und Bänder an Elastizität – das ist ein natürlicher Prozess. Was viele jedoch unterschätzen: Dieser Verlust ist nicht nur altersbedingt, sondern vor allem eine Folge unseres modernen Lebensstils.
Zu langes Sitzen, einseitige Belastungen und mangelnde Bewegung im Alltag beschleunigen diese Entwicklung deutlich.

Die Folgen:

  • eingeschränkter Bewegungsradius
  • Verspannungen und Fehlhaltungen
  • ein erhöhtes Risiko für Verletzungen

Wie kann Mobility Training dem entgegenwirken?

Mobility Training setzt genau hier an. Es hilft dir, beweglich, stabil und schmerzfrei zu bleiben – oder wieder dorthin zurückzufinden. Ziel ist es, nicht nur passiv gedehnt zu werden, sondern aktiv Kontrolle über deinen Bewegungsradius zu gewinnen.

Ein Vergleich hilft:

  • Krafttraining ist der Motor deines Körpers – es zeigt, wie viel Leistung du hast.
  • Ausdauer ist dein Tank – je besser gefüllt, desto länger hältst du durch.
  • Mobility ist das Schmieröl – ohne sie läuft nichts rund, Bewegungen werden steif, unkontrolliert und verletzungsanfällig.

Welche Vorteile bringt mir regelmäßiges Beweglichkeitstraining?

  • Loaded Stretches: Hier gehst du in Dehnpositionen, hältst diese unter leichter Last und entwickelst dadurch nicht nur passive, sondern auch aktive Beweglichkeit. Ideal am Ende einer Trainingseinheit, um Gelenke in neuen Bewegungsradien zu stabilisieren.
  • Controlled Articular Rotations (CARs): Das sind langsame, gezielte Gelenkkreise unter muskulärer Anspannung. Sie verbessern die Kontrolle über einzelne Gelenke, fördern die Gesundheit der Gelenkkapsel und machen Einschränkungen frühzeitig erkennbar.

Reicht es, wenn ich Mobility nur gelegentlich trainiere?

Nicht wirklich. Wie beim Zähneputzen bringt dir Beweglichkeitstraining nur dann langfristige Ergebnisse, wenn du es regelmäßig einbaust – selbst wenn es nur fünf Minuten pro Tag sind. Ob morgens zum Wachwerden, als Warm-up vor dem Sport oder abends zum Runterfahren: Kontinuität ist entscheidend, nicht die Dauer.

Neurozentriertes Training: Warum sollte ich das Gehirn mittrainieren?

Warum ist mein Gehirn ein zentraler Teil von Longevity Training?

Ein gesunder Körper braucht ein waches, leistungsfähiges Gehirn – gerade im Alter. Denn mit den Jahren lassen Wahrnehmung, Koordination, Gleichgewicht und kognitive Funktionen wie Konzentration oder Reaktionsfähigkeit nach.
Aber: Dieser Rückgang ist kein Naturgesetz. Er tritt vor allem dann ein, wenn das Gehirn nicht gefordert wird. Genau hier setzt neurozentriertes Training an.

Was bringt mir neurozentriertes Training konkret?

Neurozentriertes Training verbessert die Kommunikation zwischen deinem Gehirn und deinem Körper. Es stärkt:

  • deine Koordination
  • dein Gleichgewicht
  • deine Aufmerksamkeit
  • deine Reaktionsfähigkeit
  • deine kognitive Belastbarkeit unter Stress und Bewegung

Diese Fähigkeiten sind entscheidend für deine Alltagssicherheit – etwa beim Treppensteigen, Autofahren, oder beim Reagieren auf plötzliche Veränderungen der Umgebung.

Wie kann ich gezielt mein Gehirn mittrainieren?

Dual-Task-Übungen: Dabei kombinierst du kognitive und motorische Anforderungen – z. B. Kopfrechnen während des Joggens , rückwärts zählen beim Balancieren oder Wortketten beim Fahrradfahren .
So trainierst du die Fähigkeit, unter Bewegung fokussiert zu bleiben.

Augentraining (Visual Training):  Die Augen sind ein direkter Zugang zum Gehirn – rund 70 % aller Sinneseindrücke laufen über das visuelle System.
Gezielte Übungen fördern:

  • Blickverfolgungen (Smooth Pursuits)
  • Blicksprünge (Sakkaden)
  • Konvergenz und Divergenz
  • peripheres Sehen
  • räumliche Orientierung

Schnelligkeits- und Reaktionsaufgaben: Visuelle oder akustische Reize in Verbindung mit Bewegung – z. B. Lichtsignale, schnelle Richtungswechsel oder Reaktionstraining mit Zeitdruck – helfen dir, schneller und flexibler zu handeln.

Was sagt die Forschung über die Wirkung auf das Gehirn?

Ein besonders eindrucksvolles Beispiel ist das Jongliertraining: Eine Studie der Universität Regensburg zeigte, dass sich bei Erwachsenen bereits nach drei Monaten Jongliertraining die Struktur der grauen Substanz im Gehirn verändert – insbesondere in Bereichen, die für Bewegungserkennung und Koordination zuständig sind.

Das bedeutet: Auch im Erwachsenenalter bleibt dein Gehirn formbar – solange du es forderst.

Reicht es, Kreuzworträtsel zu lösen?

Nein. Für dein Gehirn brauchst du nicht mehr Papier – sondern mehr Bewegung. Neurozentriertes Training bringt dein zentrales Nervensystem in echten Kontakt mit deinem Körper. Nur durch diese Verbindung entwickelst du langfristig die Fähigkeit, körperlich und geistig wach zu bleiben.

Wieso profitiert das Herz-Kreislauf-System langfristig von Ausdauertraining?

Wie wirkt sich regelmäßiges Ausdauertraining auf meine Gesundheit aus?

Ausdauertraining ist ein entscheidender Hebel für ein langes und gesundes Leben. Es stärkt dein Herz, verbessert die Durchblutung und erhöht deine körperliche und mentale Belastbarkeit im Alltag. Zu den bewährten Effekten zählen:

  • verbesserte Herzleistung und effizientere Sauerstoffversorgung
  • gesenkter Blutdruck und niedrigerer Ruhepuls
  • gesteigerte Sauerstoffaufnahme (VO₂max)
  • verbesserte Mitochondrienfunktion („Zellkraftwerke“)
  • entzündungshemmende Effekte
  • positiver Einfluss auf Stimmung und Stressregulation

Warum sollte ich meine VO₂max gezielt verbessern?

Die VO₂max – also deine maximale Sauerstoffaufnahme – ist einer der besten Marker für Langlebigkeit. Je höher dein VO₂max, desto geringer ist dein Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen – unabhängig von Gewicht oder Cholesterinwerten.

Ohne Training sinkt deine VO₂max mit zunehmendem Alter. Mit regelmäßigem Ausdauertraining kannst du diesen Rückgang deutlich verlangsamen – oder sogar umkehren.

Wie viel Ausdauertraining brauche ich wirklich?

Eine große Meta-Analyse mit über 800.000 Teilnehmenden zeigt:

  • Bereits 150 Minuten moderates Ausdauertraining pro Woche senken das Sterberisiko signifikant.
  • 4–5 Stunden pro Woche bringen zusätzlichen Nutzen.
  • Auch hohe Trainingsumfänge sind unbedenklich – ein „Zuviel“ konnte nicht mit höherer Sterblichkeit in Verbindung gebracht werden.

Für dein Herz-Kreislauf-System bedeutet das: Je mehr du dich regelmäßig bewegst, desto größer ist der gesundheitliche Gewinn.

Wie baue ich Ausdauertraining sinnvoll in meinen Alltag ein?

Wie funktioniert Zone-2-Training?: Zone-2-Training ist eine gleichmäßige, moderate Belastung, bei der du noch sprechen kannst – bei leicht erhöhter Atemfrequenz. Typische Methoden:

Schon 30 Minuten reichen aus, um deine Grundlagenausdauer zu verbessern und deinen Fettstoffwechsel zu aktivieren.

Wann ist HIIT für mich sinnvoll? High-Intensity Interval Training (HIIT) besteht aus kurzen, intensiven Belastungsphasen mit Erholungspausen. Zum Beispiel: 4 × 4 Minuten schnelles Laufen mit jeweils 3 Minuten Pause dazwischen.
HIIT steigert deine VO₂max besonders effektiv – und spart Zeit.

Reichen tägliche Spaziergänge aus?

Die bekannte 10.000-Schritte-Regel stammt nicht aus der Wissenschaft, sondern aus einer Marketingkampagne. Studien zeigen: Schon 7.000 Schritte am Tag können dein Risiko für chronische Erkrankungen deutlich senken.
Aber: Spaziergänge reichen nicht aus, um deine kardiovaskuläre Fitness gezielt zu verbessern. Dafür braucht dein Körper strukturierte Ausdauerreize – etwa in Form von Zone-2-Training oder HIIT.

Welche Erkrankungen lassen sich durch Longevity Training wirksam vorbeugen?

Warum ist gezieltes Training die beste Gesundheitsvorsorge?

Longevity Training ist kein kurzfristiger Fitnesstrend, sondern ein ganzheitlicher, präventiver Ansatz. Es kombiniert Kraft , Ausdauer , Mobilität, Koordination und kognitive Reize – und wirkt damit direkt auf die biologischen Systeme, die im Alter typischerweise abbauen. So kannst du vielen chronischen Erkrankungen effektiv vorbeugen.

Vor welchen Krankheiten kann ich mich durch gezieltes Training schützen?

Wie verhindere ich, dass meine Muskeln abbauen? Ohne gezieltes Training verlierst du ab 30 pro Jahr bis zu 1 % Muskelmasse – mit gravierenden Folgen: Schwäche, Immobilität und ein höheres Risiko für Pflegebedürftigkeit.
Funktionelles Krafttraining schützt dich vor Sarkopenie, erhält deine Selbstständigkeit und verbessert deine Bewegungsfähigkeit im Alltag.

Wie kann ich Osteoporose vorbeugen? Knochen brauchen Belastung, um stark zu bleiben. Durch gezieltes Kraft- und Sprungtraining kannst du die Knochendichte erhöhen und das Frakturrisiko im Alter deutlich senken – besonders wichtig bei Osteoporosegefährdung.

Wie reduziere ich mein Sturzrisiko? Stürze sind eine der Hauptursachen für Krankenhausaufenthalte und Pflegebedürftigkeit im Alter. Balance-, Reaktions- und Koordinationstraining verbessern deine posturale Kontrolle – also deine Fähigkeit, stabil zu bleiben, wenn es drauf ankommt.

Was kann ich gegen Gelenkbeschwerden und Arthrose tun? Arthrose entsteht nicht durch Bewegung – sondern oft durch Bewegungsmangel. Mobility-Übungen fördern die Knorpelversorgung, reduzieren Entzündungen und erhalten langfristig deine Beweglichkeit.

Wie kann ich kognitivem Abbau und Demenz vorbeugen? Bewegung aktiviert das Gehirn: Sie verbessert die Durchblutung, fördert neuronale Verbindungen und senkt das Risiko für Alzheimer und andere Demenzformen. Besonders wirksam: Training, das kognitive und koordinative Anforderungen kombiniert – wie z. B. Dual-Tasking oder visuelle Reiz-Reaktions-Übungen.

Wie senke ich mein Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen? Herzinfarkt, Bluthochdruck und Schlaganfall gehören zu den häufigsten Todesursachen – aber sie sind in vielen Fällen vermeidbar. Durch regelmäßiges Ausdauertraining verbesserst du die Herzleistung, senkst deinen Blutdruck und entlastest deine Gefäße.

Wie wirke ich Stoffwechselstörungen wie Typ-2-Diabetes entgegen? Aktive Muskulatur verbessert die Insulinsensitivität – dein Körper kann Zucker besser verwerten und speichern. Longevity Training hilft dir, den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren und dein Risiko für Typ-2-Diabetes, Fettleber und das metabolische Syndrom deutlich zu reduzieren.

Was bedeutet das für mein Leben im Alter?

Du schützt dich nicht nur vor Krankheit – du sicherst dir ein aktives, selbstbestimmtes Leben. Longevity Training verbessert deine Organfunktionen, deine kognitive Leistungsfähigkeit und deine emotionale Stabilität. Du wirst widerstandsfähiger – gegen Stress, gegen Einschränkungen, gegen den natürlichen Abbauprozess.

Wie weit bin ich von der Longevity Escape Velocity entfernt?

In der Longevity-Forschung ist längst von einem Wendepunkt die Rede: der Longevity Escape Velocity. Das ist der Moment, ab dem die Medizin schneller voranschreitet, als du alterst. Das bedeutet: Für jedes gesunde Jahr, das du gewinnst, steigen deine Chancen, noch mehr gesunde Jahre zu erleben – weil neue Therapien, Technologien und Erkenntnisse dazukommen.

Vielleicht wirst du nicht 200 Jahre alt. Aber vielleicht sind es 30 oder 40 zusätzliche gesunde Jahre, die du dir durch deinen heutigen Lebensstil ermöglichst. Die Frage ist nicht, ob ewiges Leben realistisch ist – sondern ob du fit genug bleibst, um mitzuhalten, wenn die Wissenschaft neue Wege öffnet.

Wann sollte ich mit Longevity anfangen?

Je früher du beginnst, desto größer ist dein Handlungsspielraum. Wenn du wartest, holst du möglicherweise nie auf. Dein Ziel ist kein perfektes Training, sondern kontinuierliche Bewegung in die richtige Richtung – und die beginnt nicht morgen, sondern heute. „The best time to repair the roof is when the sun is shining.“ – John F. Kennedy.  Der beste Moment, um deine Gesundheit zu schützen, ist jetzt.

Fazit: Warum sich Longevity Training heute schon lohnt

Longevity Training ist weit mehr als Gesundheitsprävention. Es ist deine Eintrittskarte in ein langes, aktives und selbstbestimmtes Leben. Du trainierst nicht für Äußerlichkeiten – sondern für funktionelle Freiheit, mentale Klarheit und emotionale Stabilität. Du stärkst deinen Körper, bevor er abbaut. Du baust Reserven auf, bevor du sie brauchst. Und du sorgst heute für genau die Lebensqualität, die du dir für später wünschst.

Für mehr Tipps rund um Longevity, Neurotraining und gesunde Leistungsfähigkeit: Folge @alexgloeckle auf Instagram

Quellen:

1) Blond, K., Brinkløv, C. F., Ried-Larsen, M., Crippa, A., & Grøntved, A. (2020). Association of high amounts of physical activity with mortality risk: a systematic review and meta-analysis. British journal of sports medicine54(20), 1195-1201.

2) Draganski, B., Gaser, C., Busch, V., Schuierer, G., Bogdahn, U., & May, A. (2004). Changes in grey matter induced by training. Nature427(6972), 311-312.

3) Evans, W., Rosenberg, I. H., & Thompson, J. (1991). Biomarkers: the 10 determinants of aging you can control. (No Title).

4) Garmany, A., & Terzic, A. (2024). Global healthspan-lifespan gaps among 183 World Health Organization member states. JAMA network open, 7(12), e2450241-e2450241.

5) Saeidifard, F., Medina-Inojosa, J. R., West, C. P., Olson, T. P., Somers, V. K., Bonikowske, A. R., ... & Lopez-Jimenez, F. (2019). The association of resistance training with mortality: a systematic review and meta-analysis. European journal of preventive cardiology26(15), 1647-1665.

Bildquelle © stock.adobe.com: iagodina, serhiipanin



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