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Wie lange möchtest Du leben?

Wie lange möchtest Du leben?

Jetzt gesund werden und bleiben!

Nach einer umfassenden weltweiten Studie der Bill und Melinda Gates Foundation (Hier geht es zur Studie) haben wir Deutschen eine deutlich niedrigere Lebenserwartung als unsere westeuropäischen Nachbarn und das trotz unserer im internationalen Vergleich sehr hohen Gesundheitsausgaben. Da stellt sich natürlich die Frage: Woran liegt das? Schauen wir uns an, was die Experten sagen!

Unsere europäischen Nachbarn leben länger

Während die in Deutschland lebenden Männer aktuell im Schnitt eine Lebenserwartung von 78,24 Jahren haben und die Frauen auf rund 83 Jahren kommen, leben die Italiener, Franzosen, Spanier, Schweden und Norweger rund 2 Jahre länger, die Schweizer Männer sogar ganze 4 Jahre (Frauen 2,5 Jahre) länger! Diese Zahlen mögen vielleicht gut für einen längeren Erhalt des Rentensystems sein, aber von jeder anderen Perspektive betrachtet, sind sie alarmierend und traurig.

Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts.

Arthur Schopenhauer

Ursachen im Fokus

Das ganze Leben lang arbeiten und dann früher sterben als alle anderen um uns herum? Das klingt nicht nach einem attraktiven Deal, also schauen wir uns die möglichen Ursachen etwas genauer an.

  1. Ernährung
  2. Bewegungsmangel
  3. Suchtverhalten
  4. Stress
  5. Medikation statt Prävention

Anti-Stress-Maßnahmen

1. Ernährung:

Viel Fleisch, viel Fett, viel Süßes – wir Deutschen lieben Schnitzel, Pommes, Currywürste, Chips, Schokolade, Gummibärchen und Co und halten uns dafür bei Gemüse und Obst eher gerne ein bisschen zurück. Diese Ernährungsvorlieben haben natürlich Einfluss auf unsere Gesundheit. Im Vergleich zu nur 10,7% adipösen Italienern, schleppen sich hierzulande ganze 16,9% mit übermäßig vielen Pfunden durch die Gegend. Die erhöhte Fettleibigkeit und der gesteigerte Zuckerkonsum wirken sich proportional direkt auf die Sterberate aus. Es gibt bei uns daher mehr Diabeteskranke und mehr (tödliche) Herz-Kreislauferkrankungen als in den westeuropäischen Nachbarsländern.

2. Bewegungsmangel:

Wir sind ein Volk der Sitzer. Wir sitzen auf der Arbeit, auf dem Weg zur Arbeit, beim Essen, beim Unterhalten, auf der Couch, vor dem Rechner und auch sonst überall dort, wo sich die Gelegenheit dazu ergibt. Die Frage sollte daher lauten: Wann sitzen wir eigentlich nicht!? Das viele Sitzen ist von der Natur aus nie so geplant gewesen und macht unsere Körper krank. Und ja, es nimmt uns leider auch etwas von unserer Lebenszeit. Höchste Zeit also, aktiv zu werden!

3. Suchtverhalten:

Alkohol und Zigaretten, aber gerne doch! Beim Thema Alkoholkonsum, Zigaretten und auch übermäßigen Zuckerkonsum sind wir leider ziemlich weit oben. Gerade der leichtfertige Umgang mit Alkohol und die landesweite Akzeptanz haben schwere gesundheitliche Folgen, die gerne mal unter den Tisch getrunken werden. Darüber hinaus – und was viele nicht wissen – Zucker macht ebenfalls abhängig und zwar nicht nur in geringem Maße! Während in anderen Ländern die Aufklärung zum Thema Zucker und Fett immer besser wird, scheint hier die Lebensmittellobby immer noch einen erfolgreichen Druck auf die Regierung auszuüben.

4. Stress:

Unser schneller Lebenswandel, eine ständige Erreichbarkeit und Verfügbarkeit und die gestiegenen Anforderungen und Erwartungen bei der Arbeit und in der Freizeit schlagen immer öfter und massiv in negativen Stress um, der alles andere als gut für unsere Gesundheit ist.

5. Medikation statt Prävention:

Unser Gesundheitssystem ist darauf angelegt, die Folgen unseres ungesunden Lebensstils erst zu behandeln, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist, anstatt auf Prävention zu setzen. In anderen Worten nimmt man es in der Führungsspitze in Kauf, dass wir krank werden, um uns dann mit hohen Folgekosten zu behandeln, anstatt von vornherein das Krankwerden zu verhindern. Hier können wir persönlich jedoch einlenken, uns informieren und dann selbst auf einen gesünderen Lebensstil setzen – allen voran mit gesünderer Ernährung und regelmäßiger Bewegung!

Das kannst Du jetzt sofort ändern, um Deine Lebenserwartung nach oben zu schrauben!

Ernähre Dich gesünder: Gesunde Lebensmittel haben nichts mit Zusätzen zu tun, vor allen mit denen, die mit dem Buchstaben „E“ anfangen und auf Nummern enden. Doch damit erzählen wir nichts Neues, oder? Wichtig zu wissen ist auch, dass Du so natürlich und so unverarbeitet wie möglich essen solltest, um Deinen Körper gesund zu ernähren. Nutze die große Lebensmittelvielfalt und bring Abwechslung in Deinen Speiseplan, aber eher mit Gemüse und Obst anstatt mit cholesterinhaltigen tierischen Produkten oder künstlich hergestellten Speisen.

Konkret heißt das für Dich: Kaufe frische Lebensmittel ein und bereite sie Dir selber zu. Auch, wenn Du nur wenig Zeit hast, gibt es unzählige Möglichkeiten Dir leckere Speisen in extrem kurzer Zeit zuzubereiten. Leg Dir gerne ein paar Kochbücher zur schnellen Küche zu oder investiere mal ein paar Stunden am Wochenende, um Dir schnelle, gesunde und leckere Rezepte rauszuschreiben – denn die Zeit hast Du und sie wird extrem gut angelegt sein!

Achte darüber hinaus, dass Du es mit Zucker und Salz nicht übertreibst und auch darauf, genug Wasser zu trinken.

Fleisch, Fisch, Käse, Eier und Milch darfst Du nach wie vor essen, aber versuche sie nur zur Ergänzung zu verwenden und stattdessen hauptsächlich auf Gemüse und Vollkorn zu setzen. Die nötigen Proteine kannst Du Dir allerdings auch komplett mit einer veganen Ernährungsweise zuführen!

6 einfache Tipps für eine gesunde Ernährung die jeder beherzigen kann:

  1. Echte Lebensmittel essen (Frisches Gemüse, Obst, Fisch und Fleisch)
  2. Selbst kochen anstatt ungesunde Fertigprodukte zu konsumieren
  3. So oft und viel Gemüse wie möglich (optimalerweise zu jeder Mahlzeit)
  4. Zucker und ungesunde Fette reduzieren
  5. Ausreichend Wasser trinken
  6. Bewusst und achtsam essen (also nicht nebenbei beim Fernsehen)

Hoch den Po – Fang an, Dich zu bewegen:

Bewegungsmangel ist einer der Hauptfaktoren für den verfrühten Stammplatz auf dem Friedhof. Hör also auf, Dich hinter Ausreden und Vorsätzen zu verstecken und packe es an: Jetzt!

Keine Angst: damit Dir der Anfang nicht schwer fällt, hier ein paar Tipps. Achte als erstes ein paar Tage hintereinander bewusst darauf, wie viel Zeit du im Sitzen und Liegen verbringst. Wir sind uns sicher, dass Du Dich über die Zahl erschrecken und gleichzeitig einen ordentlichen Motivationsschub zur Bewegung verspüren wirst. Überlege anschließend wie und wo Du Deine Sitzzeit auf einfache Weise reduzieren kannst. Du kannst zum Beispiel auf Aufzüge und Rolltreppen verzichten, Du kannst in der Mittagspause gerne auch mal einen kleinen Spaziergang einlegen, Du könntest vielleicht mit dem Rad zur Arbeit fahren, Du könntest zum Bäcker laufen und –auch ganz wichtig – Du könntest Dir auf dem Arbeitsplatz einen höhenverstellbaren Tisch anschaffen und so zwischen Sitzen und Stehen wechseln.

Falls Du nicht (mehr) Sport treibst oder Dich nur sehr unregelmäßig verausgabst, gibt es Möglichkeiten das zu ändern. Nimm Deine Bewegung selbst in die Hand und schaffe Dir Möglichkeiten, auch unabhängig von Vereinen oder Gyms zu trainieren: zum Beispiel zu Hause, auf dem Rad oder im Park. Wir glauben an Dich!

Mehr Bewegung - so schaffst Du es:

  • Bewegungs-Offensive mit Fitness-Tracker: Überwache Deine täglichen Schritte und setze Dir Ziele. Nimm Dir z.B. bewusst vor 4 Wochen lang 10.000 Schritte am Tag zu schaffen – Treppe statt Aufzug, Spaziergang in der Mittagspause, etc.
  • Schaffe Dir Trainingsmöglichkeiten, die Dich unabhängig von den Öffnungszeiten und Terminen von Vereinen oder Gyms machen. In Deinem eigenen kleinen Homegym mit einem Cardiogeräten wie z.B. ein Laufband oder ein Crosstrainer
  • oder aber einer Kraftstation zum Muskelaufbau kannst Du jederzeit loslegen mit dem Training.
  • Suche Dir Sportarten, die Dir Spaß machen, damit Du langfristig dabei bleibst.
  • Setze Dir erreichbare Ziele und feiere Deine Erfolge.
  • Tausch Dich mit Freunden, Familie und Arbeitskollegen aus – gemeinsam ist’s schöner, wie so vieles im Leben.

Bildquelle © @adobestock: Fotowerk, reineg